• Blink-182 - Dogs Eating Dogs (2012) (6,5/10)

    Genre: Punk / Party Rock
    Label: Eigenproduktion
    Spielzeit: 19:00
    Band homepage: -

    Tracklist:

    1. When I Was Young
    2. Dogs Eating Dogs
    3. Disaster
    4. Boxing Day
    5. Pretty Little Girl

     

    Blink-182 - Dogs Eating Dogs

    Gut ein Jahr nach dem soliden Comeback-Album “Neighborhoods” kommt die amerikanische Pop Punk Formation BLINK-182 mit einer neuen EP als Vorweihnachstgeschenk um die Ecke. Das gute Teil hört auf den Namen „Dogs Eating Dogs“, doch das sehr schön gemachte Cover ist wohl auch schon das bissigste an dieser EP, die etwas arg poppig und zahnlos daherkommt und eher an Nebenprojekte wie ANGELS & AIRWAVES oder auch an RISE AGAINST oder SMASH MOUTH erinnert.

    Immerhin bietet die Band in diversen Stücken einige Reminiszenzen an die Pop und New Wave Musik der Achtziger, womit man direkt an die beiden Vorgängeralben. So erinnern die melancholischeren Parts in „Disaster“ oder auch in dem gelungenen, weil abwechslungsreichen „Pretty Little Girl“ mitsamt Rappassage von YELAWOLF an Stücke wie „Down“ oder „Always“.

    Auf der anderen Seite geraten dann aber „When I Was Young“ und vor allem das balladeske, aber erschreckend geistlose „Boxing Day“ eine Spur zu poppig und erinnern an die weichgespülteren Sachen von Green Day und Co. aus den späten Neunzigern oder ganz frühen Nullerjahren, was mir eher missfällt. Da hatte die Bands mit nachdenklicheren Nummer wie „What’s My Age Again“, „Stay Together For The Kids“, „I Miss You“ oder „I’m Lost Without You“ schon weitaus besseres Material im Gepäck. Mit dem Titelstück „Dogs Eating Dogs“ ist dann aber noch einmal ein urtypisches BLINK-182-Stück gelungen, denn es handelt sich um einen poppigen Ohrwurm mit energischem Schlagzeugspiel von Travis Barker und gelungenem Wechselgesang der Herren Tom deLonge und Mark Hoppus, wobei mir letzterer mit seiner etwas dunkleren und erwachseneren Stimme wieder einmal deutlich besser gefällt als sein etwas weinerlicher Bandkollege.

    Unter dem Strich haben wir also eine kurze und bündige EP für Fans und Sammler, die zur Weihnachtszeit als Überbrückung zum nächsten Album passend gemacht und nett gedacht ist. Insgesamt bleiben die fünf Lieder aber eher harmlos und der Gelegenheitsfan sollte eher auf die beiden letzten Studioalben zurückgreifen, während der etwas ältere Fan auch weiterhin und meiner Meinung auch zum Glück immer noch vergeblich auf eine Rückkehr zu den Wurzeln der Band wartet.

    (Online 28. Januar 2013)

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