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    1. ( 00:00 ) - Abfahrt vom Pier des Hafendammes für eine Busrundfahrt zum alten-Posten über die Reserve der Innu.

    Von Montagnais boulv, Shamani, Pashin, Brochu, des Alten Postens und der Straßen von Arnaud (Kirche, Friedhof, Schulen, Häuser, Rat von Streifen(Gruppe) (Orchesters))

     

    Guten Tag und willkommen bei Sept-Iles (Sieben Inseln). Wie geht es Ihnen? Mein Name ist Brigitte und ich werde Ihr Führer für die nächsten zwei Stunden sein. Die Rundreise heute heißt "Sehenswürdigkeiten von Sieben Inseln". Sie werden also die erstaunlichsten Landschaften von Sieben Inseln bewundern können und sich von ihrer Schönheit und ihrer Seelenruhe berauschen lassen. Sie werden ebenfalls den Moment ausnützen können, um die Momente auf Film unsterblich zu machen!

     

    Mit dem Bau des ersten Handelspostens im Jahr 1661 werden sich die Innus langsam angewöhnen herzukommen, um sich, hier, auf dem zukünftigen Territorium der Reserve von Uashat (große Bucht), niederzulassen, um dem Händlern, aber ebenfalls den Missionaren, die von Handelsposten zu Handelsposten gehen, um die Sakramente und die Messen zu geben, näher zu sein. Allmählich werden die Indianer (Ureinwoher Kanadas) nahe dieses Handelspostens sesshaft werden, der mehr als 300 Jahre alt ist. Unser erster Halt wird der alte Posten von Sieben Inseln sein, wo die Geschichte der Stadt von Sieben Inseln angefangen hat.

     

    Tatsächlich kamen Innus, was  in ihrer Sprache "Menschsein" bedeutet, auch Montagnais genannt, was daher kommt, dass die Weißen sie jeden Sommer von den Bergen namens Laurentiennes, die Sie gegenüber der Stadt sehen können, auf das Territorium der zukünftigen Stadt von Sieben Inseln hinunter kommen sahen. Im Sommer kamen sie von ihrem Jagdterritorium, weil sie von der Jagd während des Winters und vom Fischfang während der Sommers lebten. Sie kamen auch um sich hier zusammenzuschließen, um den Rest von ihrer Familie oder von den freundschaftlich gesinnten Sippen wieder zu sehen, um Neuigkeiten zu erfahren, um die Hochzeiten der jungen Erwachsenen zu feiern, um den Toten zu gedenken und so weiter.

     

    Im Jahr 1906, auf Anfrage der Indianer von hier, gesteht die kanadische Regierung ihnen ein Territorium zu, damit sie ihr Dorf auf dauerhafte Weise einrichten können. Die Reserve von Uashat hat ihre einhundertjährige Existenz im Jahr 2006 gefeiert. Es ist also 100 Jahre her, dass Innus begonnen haben, auf diesem Territorium sesshaft zu werden.

     

    Die Reserve von Uashat ist in zwei Seiten geteilt: die große Reserve und die Kleine. Wir sind gegenwärtig in der Großen und, in einigen Augenblicken, besuchen wir die kleine Reserve. Sie werden auf der Fahrerseite eine weiße Kirche sehen. Diese Kirche ist die erste, die in Sieben Inseln gebaut wurde und war für die Indianer von den Oblats-Ordensvätern gebaut worden, weil der Hangar, den ihnen die Hudson Bay Gesellschaft geliehen hatte, nicht mehr genügte, um die katholischen Innus zu empfangen.

     

    Im Jahr 1846 wurde die kleine Kapelle gebaut und versorgte die Nomadenbevölkerung der Innus und ebenfalls die sesshafte Bevölkerung, die sich auf dauerhafte Weise auf dem Territorium hier niedergelassen hatte.

     

    Die Religion war damals für Innus wichtig. Sie ist heute schon noch wichtig, auch wenn der alte Glauben der Innus immer mehr zurückkehren. Der Friedhof der Kapelle ist einer der ältesten Kultstätten der Côte-Nord und wenn man dort spazieren geht, kann man  Grabsteine sehen, die von 1850 bis heute datiert sind. Heute wird dort jedoch keiner  mehr begraben. Inzwischen gibt es einen anderen Friedhof, den Sie gleich sehen können, wenn wir ins Shaputuan-Museum gehen werden. Seit 1950 hat die kleine Kapelle auch die weiße Bevölkerung versorgt, die auf dem Territorium zunahm, das später dann das Dorf und danach die Stadt von Sieben Inseln werden wollte. Diese immer wachsende weiße Bevölkerung ist gekommen, um sich um diese kleine Reserve niederzulassen. Als die Mehrheit der Innus sesshaft geworden ist, gab es keinen Platz mehr, um sich mit all ihren Familien niederlassen können und sie haben sich an einem nicht weit entfernten Ort nieder gelassen, der später das Indianerreservat Uashat geworden ist.

     

    Der alte Handelsposten

     

    Auf der Türseite sehen wir gleich den kleinen Handwerksladen "Innu Apakuai". Man fertigt dort Schmuckstücke mit traditionellen Materialien an sowie Mokassine, die aus Renfellen gemacht sind. Man kann dort ebenfalls Tierfelle kaufen, beispielsweise vom Wolf, aber auch Messer, die in die Knochen, die Perlen und andere Zubehörteile geschnitten sind, damit man selbst Schmuckstücke oder auch Miniteueikan (ausgesprochen: Mini-The-Wui-Gann) anfertigen kann. Letztere sind traditionelle indianische Trommeln, welche die Dorfältesten benutzten um den traditionellen Tanz namens „Makusham“ (ausgesprochen: Makushahm) zu animieren, aber auch Jäger benutzten sie um am Lagerfeuer ihre Träume zu erzählen. In dem Handwerksladen kann man ebenfalls moderne Innmusik kaufen.

     

    Brochu

     

    In einigen Augenblicken sehen Sie die Grundschule, Manikanetish, wo die Innusprache und die indianische Kultur in der Schule unterrichtet sind. Die Lehre der Innuschrift wird dort während der gesamten Grundschulzeit schrittweise fortgesetzt. Französisch ist dort als Zweitsprache unterrichtet.

     

    Pashin

     

    Immer noch auf derselben Seite gibt es die Büros der Ratsgruppe, welche die Indianergemeinde wie eine Art eigenständige kleine Regierung verwaltet. Der Rat kümmert sich beispielsweise um die Administration der vorschulischen, grundschulischen und auch um das Erziehungsprogramm der weiterführenden Schule. Der Rat entscheidet selbst welche Lehrer er einstellen möchte. Allerdings ist das Schulsystem an und für sich dasselbe wie das der restlichen Provinz und man orientiert sich an den Vorgaben des Schulministeriums von Québec, was beispielsweise die Fächer Französisch, Mathematik und so weiter angeht.

     

     

     

     

    Shamani

     

    Auf der Türseite des Schiffes sehen Sie die weiterführende Schule "Johnny Pilot", was in Québec den Sekundarklassen eins bis fünf entspricht und in Deutschland den Klassen sieben bis elf. Sie sehen auch ein Einkaufszentrum, welches die Galerien der Innus heißt. Dieses Einkaufszentrum ist 1976 eingeweiht worden und wird seitdem von indianischen Immobilienmaklern verwaltet. Seine Kapazität umfasst 54 Geschäfte und einige zusätzliche Büros. Der geräumige Parkplatz bietet 1 400 Plätze. Dieses Einkaufszentrum ist der Beweis des Willens der Innu, die Entwicklung und den Einsatz der gesamten Gemeinde in ihrer Reserve anzuregen. Immer mehr wird diese Gemeinschaft ebenfalls ein wichtiger Handelspartner in der lokalen Wirtschaft.

     

    Montagnaisboulevard und Shimunstraße (Straße des alten Handelspostens)

     

    Bevor Sie die Innus gründlicher kennenlernen, bitte ich Sie einen Blick auf die Haustüren der Reserve zu, welche im Sommer oft offen stehen. Für die Innus handelt es sich um einen Brauch: sie schließen ihre Haustür nicht, weil alle Stammesmitglieder der Gemeinschaft in ihrem Haus willkommen sind. Sie haben diesen Brauch aus der Zeit beibehalten, als sie noch in Zelten lebten. Da man in einem Zelt nicht die Tür schließen kann, die Stimmung offener und menschlicher. Innus hat einen sehr hoch entwickelten Gemeinschaftssinn, ein wenig wie die Dorfbewohnen, welche früher in der Gegend gehaust haben. Zum Beispiel kümmern sich hier die Großeltern noch oft besonders um ihre Enkelkinder.

     

    2. ( 00:15 ) – Ankunft am alten Handelsposten für eine Führung (45 Minuten)

     

    3. ( 01:00 ) – Weiterfahrt zum Shaputuanmuseum für eine Führung

     

    Haben Sie Ihren Besichtigung gemocht? Jetzt werden wir auf das Shaputuanmusuem zufahren. Das Museum Shaputuan widmet sich der Kultur und der Geschichte des Innuvolkes. Shaputuan bedeutet: "ein Aufteilungs-, Begegnungs- und Ansammlungsort, wo der Besucher, wie ein junger Innu auf der Suche nach seiner Identität, sich von der vergangenen und gegenwärtigen Kultur der Innus inspirieren lassen kann". Das Museum ist auf der Reserve von Uashat an einem angemessenen Ort angelegt worden, um "Shaputuan" zu bauen, weil sich hier einst ein zentraler Kultplatz der Gemeinde befand.

     

    4. ( 01:10 ) – Ankunft am Shaputuanmuseum (45 Minuten)

     

    5. ( 01:55 ) – Weiterfahrt zum Regionalmuseum und zum Blaubeerenverzehr

     

    Haben Sie Ihre Führung gemocht? Haben Sie Fragen? Jetzt, da wir Bekanntschaft mit der Geschichte des Innuvolkes gemacht haben, welches das Territorium der Stadt von Sieben Inseln ursprünglich besetzt hat und nachdem wir mehr über die ersten wirtschaftlichen Aktivitäten wie den Pelzhandel erfahren haben, werden wir unsere Geschichtskenntnisse ein wenig im Regionalmuseum der Nordküste vertiefen. Die Geschichte dieses Museums beginnt im Jahr 1976, als es zunächst das Museum der Sieben Inseln genannt wurde. Er wurde seitdem zu einem wichtigen Stützpfeiler der Entwicklung der Kunst und des Kulturgutes der Nordküste. Am Anfang war das Museum auf dem Gelände des alten Handelspostens gebaut worden. Im Jahr 1986 zog das Museum dann aber in ein moderneres Gebäude um. Im Jahr 1990 wurde es dann endgültig zum Regionalmuseum.

    Das regionale Museum richtet seine Mission auf 3 Hauptziele aus. Das Erste besteht darin, die Entwicklung, Erforschung und Wertschätzung des regionalen Erbes der Nordküste auf die gesamte Region auszudehnen. Das zweite Ziel konzentriert sich auf den Schutz, die Erhaltung, das Studium und die Präsentation dieses hiesigen Erbes, ganz besonders in Bezug auf die Meeres- und Landesfauna und die vielen Bodenschätze der Region. Schließlich zielt die letzte Mission darauf ab die Kunst der Region zu verbreiten und regionale Künstler dank diverser Ausstellungen bekannter zu machen.

     

    Das regionale Museum beinhaltet auch einen kleinen Laden, wo die örtlichen und regionalen Handwerker ihre Werke und ihre Produkte verkaufen. Das ist ein idealer Platz, um sich eine Erinnerung an Sieben Inseln oder ein originelles Geschenk zu verschaffen. Heute werden wir die Dauerausstellung namens " Sinnesboden: die große Reise " besichtigen deren Konzept die Auffassungsgabe des sozialen und menschlichen Abenteuers erleichtert, das vor ungefähr 7000 Jahren auf dem Territorium von Côte-Nord in Gang kam und eine kritische und moderne Betrachtungsweise der regionalen Geschichte anbietet

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    Das regionale Museum befindet sich in einem lebendigen Teil der Stadt von Sieben Inseln, der viele kulturelle und sportliche Tätigkeiten beinhaltet. Gegenüber dem Museum befinden sich beispielsweise ein Stadion und eine Stadtbibliothek und nebenan ist das Stadttheater.

     

    6. ( 02:05 ) – Ankunft beim Regionalmuseum (45 Minuten)

     

    7. ( 02:50 ) – Abfahrt zu den Stränden

    Über die Straßen Zimmermann, Wiesen, Pionieren und Ufer

    Haben Sie Ihren Besuchgemocht? Haben Sie Fragen? Wir werden jetzt auf einen der schönsten Orte der Stadt jetzt zufahren: den Strandbereich. Sie werden dort entdecken, warum die Stadt für die Schönheit ihrer Strände und ihrer Aussichten renommiert ist.

    Ich werde Ihnen den Namen dieser Strände während der Strecke erklären. Jedoch, bevor im ersten Eingang des Strandbereiches ankommen, werden wir an der Bergbaufabrik IOC entlangfahren, die ganze 10 Km lang und 4 Km breit ist. Sie werden die Bergbaueinrichtungen fast auf der gesamten Strecke ab dem Stadtende bemerken, weswegen es interessant ist, diese Firma kurz zu erwähnen.

    Am Anfang war Sieben Inseln ein Fischerdorf zwischen zwei wichtigen Zentren namens Moisie (benannt nach dem Schimmelfluss) und Clarke City (benannt nach den Gebrüdern Clarke, die dort eine Windmühle und eine Papierfabrik erbaut haben). Jedoch änderte die Situation ab 1950 mit der Ankunft der Iron Ore Company, der Eisen-und-Erz-Firma. Seitdem wurden große Mengen Eisenerzes in der Region abgebaut.

    Die Bergbaugesellschaft IOC ist der wichtigste Erzeuger von Eisenerz in Kanada und einer der Hauptlieferanten von Eisenerz in der gesamten Welt. Ihre Aktieninhaber sind Rio Tinto mit 58,7 %, Mitsubishi Korporation mit 26,2 % und Labrador Iron Ore Royalty Income Funds mit 15,1 %. Etwa 1 900 Personen arbeiten für sie in den Provinzen von Neufund und Labrador, sowie Quebec. IOC hat seinen 50. Geburtstag im Jahr 2005 gefeiert und die Gesellschaft ist hier seit 1954 installiert. Seitdem ist IOC eine der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Hier führen wir Eisenerz aus, das aus einer Miene in der Nähe von Labrador City stammt und mit dem Zug bis hierher transportiert worden ist. Von hier aus wird das Erz per Schiff in die ganze Welt geliefert. Etwa 17 Millionen Tonnen Erz werden jährlich in der Nähe von Labrador City abgebaut, in Sept-Îles weiterverwertet und dann um den ganzen Planeten geschickt.

     

    Von Anfang an sind mutige Pioniere gekommen, um das anzulegen und anzubauen, was später Sieben Inseln werden wollte. Oft benennt man in solchen Städten die Straßen und Plätze zu Ehren dieser Pioniere. Hier ist das genauso und man hat sogar ganze Bereiche ihnen zu Ehren benannt, beispielsweise der Strandsektor, der eine kilometerlange Sicht auf feine Sandstrände bietet. Die Leute haben ihr Haus am Rande des Wassers gebaut und inmitten der Wälder. Sie scheinen inmitten der Natur zu leben. Sie werden merken, dass, egal wo man gerade wohnt, in Sieben Inseln nie wirklich weit von der Natur entfernt ist.

     

    FERGUSON STRAND: Willy Ferguson (1855-1937) richtet sich in Sieben Inseln ein, um dort die mit hartem Mut ausgeübten Handwerke der Jagd und des Fischfanges auszuüben. Viele seiner Nachkommen leben noch in Sieben Inseln.

    ROUTHIER STRAND: J.Rolland Routhier ist ein Landvermesser, der seit 1950 in Sieben Inseln wohnt. Sein Beruf erlaubt es ihm, an der Entwicklung seiner Stadt und seiner Gegend aktiv teilzunehmen.

    LÉVESQUE STRAND: Nicolas Lévesque (1845-1933) kommt mit einer der ersten Familien nach Sept-Îles, als dort im Jahr 1860 noch ein Handelsposten steht. Er lebte vom Fischfang und von der Jagd. Er arbeitete später als Postillon (ein Fahrer von Schlittenhunden oder Pferdewagen im Auftrag der Post) für die Gießerei von Moisie, die Ortschaft, die heute Teil von Sieben Inseln ist und sich ein bischen weiter im Nordosten findet.

    MONAGHAN STRAND: Bernard Michael Monaghan kommt im Jahr 1948 als Ingenieur für die Firma QNS&L nach Sieben Inseln. Er wird eine Schöffe und sogar ein Schulkommissar von 1958 bis 1961 und danach Bürgermeister vom 1962 bis 1964. Er ist auch ein Gründungsmitglied der Stadtentwicklungskommission für Sieben Inseln gewesen. Der Strand seines Namens wird unser erster Halt sein. Es ist der einzige Strand, der touristenfreundlich angelegt ist mit seinem Parkplatz und diversen Sanitätseinrichtungen. Die anderen Strände kann man ebenfalls besuchen, aber sie sind etwas schwerer zugänglich. Wenn Sie gleich den kleinen Hügel zu diesem Strand hinabgehen, werden Sie auf der Fahrerseite eine atemberaubende Sicht haben.

     

    8. ( 03:00 ) – Fotopause am Strand (15 Minuten) – am Eingang 2 zwischen dem Monaghan und dem Ferguson-Strand an der Uferstraße

     

    9. ( 03:15 ) – Fahrt entlang des Lévesque-Strandes (am Hang der Staffelstraße) und Rückkehr zum Pier

    Über den Laureboulevard und die Straßen Smith und Arnaud

    Entlang der Strände über die Staffelstraße

     

    Die Strände sind für die Leute von hier wichtig, aber auf Grund unseres strengen Winters sind sie vor allem während des Sommers besucht. Die Leute kommen hierher um spazieren zu gehen, sich zu bräunen, sich im Familienkreis oder unter Freunden zu vergnügen und man kann im Meer sogar baden, wenn man nicht kälteempfindlich ist. Es ist auch nicht selten, dort Leute auf Kajaks oder Wassermotorräder zu sehen, die kommen, um dort einen Zwischenstopp zu machen. Sogar am Abend sind die Strände besucht um ein Lagerfeuer zu machen. Manche Leute gehen hier sogar campen. Im Mai kann man sogar den Kaplan sehen, der sich an den Stränden rollt. Hierbei handelt es sich um einen silberfarbenen Fisch. Diese Fischart kommt oft zu Tausenden, um sich an den Küsten der Region fortzupflanzen. Um dies zu tun rollen sich die Fische bei Ebbe im Rhythmus der Wellen auf dem Wasser. Oft kann man hier Hunderte dieser Fische sehen, die ein silberfarbenes Meer formen.

     

    Die Strände sind auch ein privilegierter Ort, um dort zu joggen oder um mit dem Hund spazieren zu gehen. Das Meer hat eine sehr starke Anziehungskraft auf die Leuten von hier wegen seiner Seelenruhe, seines Ausblick auf unsere fabelhaften Inseln und seine salzige Luft, die uns ganz wie zu Hause fühlen lässt. Um unser Meer ranken sich auch viele unglaubliche Geschichten.

     

    Über Schmuggler und Seeräuber

     

    Am Ende der 20er Jahre, während der amerikanischen Prohibition, war das Handwerk von Getränkeschmuggler sehr erträglich. Oft waren die Schmuggler Kanadier, und manchmal sogar kamen sie bis aus Europa, um Handel mit den amerikanischen Verbrechern zu treiben, die illegal Alkohol in ihr Land bringen ließen. Einer dieser europäischen Schmuggler war ein gewisser Kapitän André, eine Franzose, der kam, um Amerika mit seinem Schoner zu versorgen und er kam auch an der Bucht von Sieben Inseln vorbei, von wo aus er die großen kanadischen Zentren erreichen konnte. Manchmal musste die Besatzung schnell ihre Alkoholladung loswerden, wenn die Küstenwache sie bemerkte. Sie warfen die Fässer also schnell über Bord, nachdem sie diese mit Äxten zerschlagen hatten. Manchmal kam es nun vor, dass diese Fässer nicht gut genug zerstört waren und an Land gespült wurden. Welch schöne Überraschung für die Leute von hier!

     

    Die Seeschlange

     

    Das Meer der Nordküste hat ebenfalls seine seltsamen Touristen gehabt. In der Tat haben mehrere Fischer aus voneinander unabhängigen Dörfern zwischen 1884 und 1892 einige Seeschlangen bemerkt, die manchmal auf dreißig bis vierzig, aber sogar bis auf siebzig Meter Länge geschätzt wurden. Handelte es sich hier um dasselbe Monstrum? Keiner kennt die Antwort. Jedoch ähneln sich die Zeugenaussagen: die Haut des Wesens war schwarz, die Schuppen schienen hart zu sein und der Schwanz ähnelte dem eines flachen Walfisches. Einige mutigere oder kühnere Fischer haben sich dem Wesen mit dem Ziel angenähert es zu töten, wurden aber von dessen bedrohlichen Augen so erschreckt, dass sie wieder umkehrten. Nach 1892 gab es kein Zeichen mehr von diesem Monstrum. Allerdings hörte man ab 1896 ähnliche Geschichten aus Saguenay. Danach hörte man nicht mehr von dieser Seeschlange. Vielleicht war die Seeschlange aus beiden Regionen dieselbe? Vielleicht hat das Monster von Loch Ness Schottland verlassen um ein wenig die Gewässer von Québec zu besichtigen, wer weiß? Das Geheimnis bleibt bis heute ungelöst.

     

    Die Landstraße 138

     

    Wir verlassen einen der östlichen Teile der Stadt von Sieben Inseln. Ein wenig weiter, in Richtung Havre-St-Pierre, haben wir unseren 1978 gebauten Flughafen. Der Flughafen ist eine Verbindung zwischen den nordischen Städten der Provinz, der Tiefnordküste, der Insel Anticosti, Labrador und Neufundland, sowie dem Rest der Provinz Québec. Die Besucher, die Sieben Inseln aus der Luft ansteuern, an Bord von einem der vielen Tagesflüge, bemerken schnell die grandiose Schönheit dieser runden Bucht, die von sieben Inseln umfasst wird. Im Frühling 2009 hat der Flughafen von Sieben Inseln sogar neun Flüge nach Puerto Plata, in der Dominikanischen Republik gehabt, die von der Fluggesellschaft Sunwing gewährleiste) wurden.

     

    Ein anderer Stadtteil ist der von Moisie, der sich 15 Kilometer nordöstlich von Sept-Îles befindet. Es handelt sich um ein ehemaliges Dorf, in dem ungefähr 120 Einwohner vom Fischfang im Sommer und von der Jagd im Winter gelebt haben. Im Jahr 1867 gegründet, wird dieses Dorf der Hort der ersten Stahlindustrie der gesamten Nordküste. Infolge der Entdeckung magnetischer Sandbänke gründet sich die "Minengesellschaft Moisie", besser bekannt unter dem Namen "Die Schmieden von Moisie". Im Jahr 1925 gründen neun Geschäftsleute von Sieben Inseln und Moisie die erste Telefongesellschaft der Nordküste namens "The North Shore Telephon Company". Diese Gesellschaft arbeitet zunächst nur in Moisie und Sieben Inseln, aber ab 1926 auch in Clarke City. Im Jahr 1943 wird sie an die Gebrüder Clarke verkauft und kurz danach an die provinziale Gesellschaft Québec-Téléphone.

     

    Im Jahr 1953 kommt der Kommandant des nordamerikanischen Luftverteidigungsministeriums nach Moisie und baut dort eine Militärbasis, um die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada vor eventuellen Luftangriffen zu schützen. Im Jahr 1962 wird diese Basis zur fortschrittlichsten ihrer Art erklärt. Im Jahr 1985 kündigt die kanadische Regierung an 17 Radarstation zu schließen, darunter die von Moisie. In dieser Basis arbeiteten damals noch rund 200 Personen, darunter 130, die für das Militär arbeiteten. Am 1. August 1988 schließt diese Militärbasis entgültig.

     

    Das kleine Dorf Moisie, das auf einer langen Sandspitze gebaut wurde, ist von Erosionsschäden bedroht, da es zum Einen vom Fluss Moisie, zum Anderen vom Sankt-Lorenz-Strom gesäumt ist.  Nach einigen bedrohlichen Überschwemmungen, wurde sogar die Umsiedlung des Dorfes von Seiten der Zivilschutzbehörde der Provinz Québec vorgeschlagen. Im Jahr 1964 bestätigt eine Volksabstimmung den Willen der Dorfbevölkerung umgesiedelt zu werden

     

    Laure-Boulevard

     

    Das besondere Kreuz des Friedhofes

     

    Bald werden Sie auf der Fahrerseite den Friedhof der Stadt sowie sein Kreuz sehen. Dieses Kreuz hat eine sehr eigentümliche Geschichte. Als sich IOC bergbaulich hier niedergelassen hat, haben sie eine Eisenbahnstrecke zwischen dem Dorf Schefferville im hohen Norden der Provinz, wo die wichtigste Mine war, und Sieben Inseln, wo das Erz am Hafen auf diverse Schiffe überladen wurde, gebaut. Um den Fluss Moisie, den Schimmelfluss, zu überqueren, musste die Gesellschaft eine Brücke bauen. Dazu haben sie 2 riesengroße und mit einem Stahlkabel verbundene Kräne gebraucht, um die Beförderung von Baustoffen und von Arbeitern auf die andere Seite des Flusses zu erlauben. Als der Bau fertig war, sind diese Kräne zurück in den Hof der Bergbaugesellschaft gegangen und mit der Zeit nutzlos geworden. Herr Marcel Michaud hat mit Hilfe von Herrn Yvan Thériault beschlossen, aus den Stahlkränen ein Kreuz für unseren Friedhof zu machen. So haben wir dank des Schimmelflusses unser Friedhofskreuz bekomme, was eine ziemlich erstaunliche Geschichte ist.

     

    Der Justizpalast

     

    Zwei grundlegende Sitzungssäle, eine für das Gericht der Provinz und einen weiteren für das oberste Föderalgericht. Eingeweiht im Jahr 1967, erhielt der Justizpalast noch sechs Zellen für die Untersuchungshaft. Das provinzielle Gefängnis befindet sich Baie-Comeau und das Bundesgefängnis ist in Port-Cartier.

     

    Die Stadien

     

    Das Conrad-Parent-Stadion ist  im 1961 gebaut und im1975 renoviert worden. Es gibt dort eine Eisbahn und eine Bühne für große Schauspielvorstellungen. Ab dem 8. Juli 1994 wurde dieses Stadion dann in Guy-Carbonneau-Stadion umbenannt. Er ist der berühmteste Eishockeyspieler aus Sieben Inseln, der es bis in die National Hockey League geschafft hat. Er spielte für die Saint Louis Blues, die Canadiens de Montréal, die Dallas Stars und er ist auch der ehemalige Cheftrainer der Canadiens de Montréal. Zwei weitere berühmte Eishockeyspieler kommen aus Sieben Inseln. Steve Duchesne hat für die Philadelphia Flyers, Saint Louis Blues, die Los Angeles Kings, die Ottawa Senators und die Detroit Red Wings gespielt.  Karl Dyckuis (ausgesprochen: " Daikaus“) hat er für die Chicago Blackhawks und die Canadiens de Montréal. Die Camps der Hockeyschule Carbonneau-Duchesne werden jeden Sommer in Sieben Inseln absolviert.

     

    Das Sozialzentrum

     

    Das Sozialzentrum wurde 1973 renoviert und bietet verschiedene Gemeinschaftsdienste an, sowie kulturelle und sportliche Tätigkeiten auf Tennis- und Fußballplätzen, sowie eine Sporthalle, ein Schwimmbad, eine Bibliothek, diverse Werkstätten und ein kleines Theater.  Eben hier stellt die Theatertruppe namens „La Patente“ (dies kann „Patent“ bedeuten, aber umgangssprachlich auch „Sache“ heißen) ihr Sommertheater vor.

     

     

     

     

    Die Polizeiwache 

    Auf der Fahrerseite werden Sie die Polizeiwache und die Feuerwehrkaserne der Stadt sehen, welche 1998 eingeweiht wurde. In Sieben Inseln findet man 2 verschiedene Arten von Polizisten wieder: Polizeibeamte der Provinz, sowie indianische Polizeibeamte, die sich um Recht und Ordnung in dem Indianerreservat kümmern.

     

    Das Regionalmuseum

     

    Hier sehen Sie noch einmal das Regionalmuseum, wo wir ein wenig früher waren. Daneben befindet sich der Theatersaal von Sieben Inseln.

     

    Der Theatersaal

     

    Immer noch auf derselben Seite, sehen Sie also nach dem Regionalmuseum den Theatersaal. Dieser Theatersaal hat in den Jahren 1996 und 1997 einen Preis namens „Félix“ als Kulturdiffusor des Jahres bekommen. Das Jean-Marc-Dion-Theater ist eines der bekanntesten seiner Art im ganzen Osten der Provinz Québec. Eingeweiht im Jahr 1993, ist das Theater sie mit modernsten Ausrüstungen ausgestattet. Sein Programm ist sehr vielseitig gestaltet: Theaterstücke, Rock-und Klassikkonzerte, sowie Schauspielvorstellungen in den Bereichen Ballett und Humor. Die örtlichen Organismen haben ebenfalls ihren Platz im Programmheft: Chören, Musikschulgruppen, folkloristischen Ensembles, Musicals und Ballettschulvorführungen kann man hier unter Anderem beiwohnen. Festveranstaltungen, Seminare, Kongresse und Konferenzen finden ebenfalls zwischen den Wänden des Theatersaals statt. Der Saal wird ebenfalls vom Kino-Klub genutzt, der zehn ausländische Filme im Jahr vorstellt.

    Jos-Hébert-Gebäude:

     

    Dieses Gebäude beherbergt Gebäude der Bundesregierung, darunter das Postamt von Sieben Inseln, das seine erste Luftpost an Weinachten 1927 empfangen hat. Über viele Jahre ist der Postdienst an der Küste per Schiff im Sommer und per Schneeschuhlauf im Winter gewährleistet. Jos Hébert, der die Lieferung der Post zwischen Pointe-aux-Esquimaux (was heute Havre-St-Pierre ist) und Blanc-Sablon über eine Distanz von 600 Kilometern gewährleistete, ist der erste Postagent oder Postillon, der die Idee gehabt hat, einen Schlitten mit Hunden zu benutzen. In Anbetracht der Tatsache, dass es damals praktisch keine festen Wege, war der Transport mit Schlittenhunden praktischer. Er kommt überall hin, sinkt weniger im Schnee ab und da er sehr leicht ist, kann er auch zugefrorene Flüsse mit wenigen Schwierigkeiten überqueren. Jos Hébert lieferte über 40 Jahre lang mit seinen Schlittenhunden die Post ab. Man sagt über ihn, dass er nirgendwo länger als 24 Stunden auf seiner Reise blieb und bei jedem Wetter schnell weiterfuhr, ohne jedoch zu vergessen vorher einige Boote in den Ortschaften mit den dortigen Männern zu befestigen und deren Frauen zum Abschied zu küssen. (In. Galibois, Die Gegend, Quebec, Januar 1933).

     

    Der Stadtplatz

     

    Das 1962 eingeweihte und 1975 renovierte Einkaufszentrum ist in zwei Bereiche unterteilt: einmal das Einkaufszentrum selbst, das 63 Geschäfte beherbergt und daneben ein Gebäude mit verschiedenen Büros.

     

     

     

    Smithstraße

     

    Diese Straße hat eine sehr eigentümliche Geschichte. Im Jahr 1951 gab es eine Farm auf dieser Straße, dort, wo heute das Bestattungsinstitut ist. Was hat so außerordentlichen an dieser Farm? Es ist nicht gewöhnlich eine Farm in einer Industriestadt zu haben. Es handelte sich um eine Farm mit Milchkühen. Die Milch wurde im Dorf mit Karren verteilt, die von einem Pferd gezogen wurden. Der Eigentümer Herr Normand hat seine Herde 1956 verkauft. Die Farm ist also nur für 5 Jahre geöffnet gewesen, was aber lange genug gewesen war um den Boden der zukünftigen Straße zu düngen. Deshalb sind die Bäume auf dieser Straße so schön! Die Bäume, die Sie in großen Mengen sehen können, sind Speierlinge. Ihr wissenschaftlicher Name ist "Sorbus Americana" oder "Amerikanische Eberesche". Im Herbst sind sie mit ihrem gelben, orangefarbigen und roten Laub fabelhaft. Ihre kleine rote Frucht ist für die essbar und den Indianerstämmen hier wohl bekannt. Manche Stämme machten daraus sogar Tee, nämlich die Algonkinindianer aus der Region von Québec-Stadt. Die Rinde der Speierlinge ist ein Hauptbestandteil der Bibernahrung. Die Speierlinge gibt es vor allem in der Taiga. In der Taiga befinden sich viele Koniferen, aber auch einige Laubwälder, die dem Frost widerstehen wie die Speierlinge, Birken, Pappeln, Weiden, Erlen und Mehlbeeren. Verschiedene Moose, Flechten, Pilze, Prozessionssträucher und Krautpflanzen existieren ebenfalls in der Taiga und Tundra. Letztere ist ein idealer Ort für verschiedene besondere Früchte. Einer dieser Früchte ist die Moltebeere, welche oft von Bibern verspeist wird. Diese Frucht gedeiht nur im Norden der Provinz, sowie in nordischen Ländern wie Norvegen in Europa. Diese Frucht ist den Innuindianer wohl bekannt auf Grund seines einzigartigen Geschmackes. Die Pflanze selbst ist sehr launisch, denn wenn man die Beeren nicht zur richtigen Zeit erntet, dann dauert es ganze sieben Jahre bevor wieder neue gedeihen. Außerdem wachsen diese exotischen Früchte nur an einem von elf Sträuchern. Die Blumen selbst sind einfach geschlechtlich und die Früchte werden orange, wenn sie reif sind. Die Moltebeere beinhaltet mehr Vitamin C als eine Orange und beinhaltet einen sehr effektiven Antioxidans. Man kann aus diesen Beeren Produkte wie Fruchtmarmeladen, verschiedene Brotaufstrichen, Coulis (ein natürliches Früchtepüree), Kompott, Buttern, Soßen und vieles mehr herstellen. Bislang ist die Moltebeere wenig bekannt, aber es beginnt sich langsam zu ändern.     

     

    Arnaudstraße

     

    Man kann jetzt schon den alten Kai sehen, der dank des Fischfangs ein wichtiger Bestandteil der Geschichte von Sieben Inseln ist. Damals hieß der Kai noch Sankt-Josephs-Kai von Sieben Inseln, weil er sich gegenüber der Sankt-Josephs-Kirche befindet.  Heute benutzt man andere Kais und daher ist er also der alte Kai geworden.

    Früher war er jedoch ein zentraler Knotenpunkt der Region und ein wichtiger Verbindungspunkt mit den äußeren Regionen gewesen. Vor dem Jahr 1950 gab es nämlich noch keine feste Landverbindung zwischen Sieben Inseln und dem Rest der Welt und jeder Handel wurde per Schiff abgewickelt, egal ob es um Essensmittel und Post ging oder auch um den Besuch von Freunden und Verwandten. Auch wenn der Winter diese Dynamik verlangsamte, hielte er die Schiffe nie vollständig auf. Die Post kam später dann auch regelmäßig per Luftpost, welche die Gepäckstücke auf das gefrorene Hafeneis in den Buchten der Stadt warf, da die kleinen Flugzeuge im Winter nicht landen konnten. Die Leute holten die Pakete anschließend also mit ihren Schlitten ab.

    Heute ist der alte Kai mit seiner schön angelegten Promenade ein von der Bevölkerung und den Besuchern privilegierter Ort, um spazieren zu gehen und die Schönheiten der Landschaft zu bewundern. Während des Sommers ist der Ort Leute vor allem am Abend überfüllt und ein zentraler Ausgehpunkt der Stadt.

    Auf der anderen Seite der Bucht kann man die Aluminiumfabrik Alouette sehen, welche einer der Hauptarbeitsgeber der Stadt ist und heute die Aluminiumfabrik Nummer eins in ganz Amerika ist. Vor etwas mehr als 100 Jahren gab es an demselben Platz einen Walfischölfabrik, die von Norwegern gegründet worden war und welche lokale Arbeitskräfte einstellte

     

    Ankunft in Sieben Inseln

     

    Eben hier endet Ihr Ausflug. Haben Sie Fragen? Es war mir ein Vergnügen, heute Ihr Führer gewesen zu sein und ich hoffe, dass Sie Ihren Ausflug und ihre Aktivitäten gemocht haben. Ich bedanke mir bei Ihnen für Ihr Aufmerksamkeit und dass Sie Sieben Inseln als Ausflugsort auf Ihrer Reise gewählt haben. Ich wünsche Ihnen eine gute Restreise und hoffe, Sie eines Tages noch einmal in unserer Stadt willkommen zu heißen. Auf Wiedersehen und bis zum nächsten Mal!

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