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by Sebastian Kluth

Kapitel 14

 

Kapitel 14: Mittwoch, 21 Uhr 24, Arbeitszimmer


Thomas kam nicht umhin das fast turmhohe und beeindruckende Arbeitszimmer des Schlossherrn zu bewundern. An einer freien Wand befanden sich einige Jagdtrophäen, einige Teile seiner Waffensammlung und Familienporträts verschiedenster Altersklassen. Die anderen drei Seiten des Raumes waren voller gigantischer Regale, in denen Erinnerungsstücke aus aller Welt standen, sowie Bücher und Bilderbände. Der Österreicher schien viel herumgekommen zu sein.

Auf einem großen und stabilen Arbeitstisch befanden sich mehrere Manuskripte und Unterlagen, sowie ein Computer älteren Datums. Nervös schloss der Schlossherr die Tür hinter sich, ließ sich in einen großen Sessel neben dem einzigen und hohen Fenster des Zimmers fallen und zündete sich eine seiner Zigarren an, die in einer edlen Holzschachtel neben ihm auf einem kleinen Tischchen lagen, das sehr schmuckvoll und altertümlich wirkte. Thomas musste gestehen, dass das Arbeitszimmer geschmackvoll eingerichtet worden war, auch wenn es auf ihn so groß wirkte, dass er sich darin fast ein wenig verloren vorkam. Die Zimmerdecke lag in bestimmt sieben und acht Metern Höhe und bestach durch eine Freskomalerei, welche die Gesichter schwarzer Engel und Dämonen nachzeichnete, die zum Teil christlichen, als auch afrikanischen oder australischen Ursprungs waren.

„Meine Herren, Sie wollten mich sprechen?“, fragte Wohlfahrt mit Unbehagen und zündete sich mit zitternden Händen endlich seine Zigarre an.

Thomas und Mamadou blickten sich gegenseitig an, als ob sie nicht so recht wüssten, wer von beiden das Wort ergreifen sollte. Schließlich tat dies der Afrikaner, der auch bereits zu Schulzeiten von dem Direktor als ehrgeiziger und gutherziger Schüler anerkannt worden war und einige der wenigen Personen gewesen war, die sich mit dem Direktor überhaupt verstanden hatten.

„Herr Doktor Wohlfahrt, wir beide haben eben den Leichnam ein wenig untersucht, denn wir sind ja beide ursprünglich Polizisten. Dabei haben wir leider etwas Erschreckendes erkannt.“

Doktor Wohlfahrt hatte sich weit zu den beiden Gästen vorgebeugt und starrte sie sowohl neugierig, als auch bedrückt und ängstlich an. Er nahm einen tiefen Zug aus seiner Zigarre und nickte den beiden auffordernd zu.

„Herr Doktor Wohlfahrt, es sieht ganz so aus, als ob Malcolm McCollaugh ermordet worden ist.“, gab Thomas betreten zu.

Der Schuldirektor hustete erschocken und ließ seine Zigarre zu Boden fallen, was ihn jedoch nicht weiter zu kümmern schien. Energisch sprang er aus seinem Sessel und starrte seine beiden Gäste ungläubig an. Er war fast bleich geworden und versuchte mühsam die Fassung zu bewahren.

„Was sagen Sie da?“, hakte er tonlos und entsetzt nach.

„Wir müssen den Tatsachen leider ins Auge sehen. An dem Mundstück des Dudelsacks haben wir eine Art matt schimmernde Flüssigkeit wahrgenommen, die erst auf den zweiten Blick zu erkennen war. Zudem hatte sie einen leichten, stechenden Geruch, ähnlich wie Alkohol.“, erklärte Thomas dem fassungslosen Direktor.

„Wir vermuten, dass Malcolm dies nicht direkt bemerkt hat, da er sonst ja unmöglich weiter gespielt hätte. Vermutlich waren seine Geschmacksnerven vom Essen und den alkoholischen Getränken schon etwas beeinträchtigt, sodass er das Gift erst unbemerkt zu sich genommen hat. Der unbekannte Wirkstoff hat unglaublich schnell in seinem Körper reagiert. Sein Auftritt dauerte ja höchstens um die fünf Minuten.“, erläuterte Mamadou mit ernstem Unterton.

Der Direktor hatte sich abgewandt und blickte starr in das Aquarium, das auf einem kleinen Schrank stand und in dem mehrere grellbunte Fische schwammen. Schließlich atmete er tief durch und drehte sich mit einem traurigen Kopfschütteln um.

„Sind Sie sich da wirklich sicher?“, fragte der Direktor müde und resigniert.

„Es sieht ganz danach aus.“, gab Mamadou ebenso resigniert zurück.

Der Direktor nickte grimmig und ging unruhig hin und her, so als er überlegen würde, was er als Nächstes tun sollte. Schließlich wandte er sich wieder hilfesuchend an den Polizisten und den stellvertretenden Polizeipräsidenten.

„Wie sollen wir jetzt handeln?“

„Ich denke, dass wir das Ganze erst einmal geheim halten sollten. Sie haben ja gesehen, wie sich die Gäste eben schon angegangen sind und beschuldigt haben. Wenn wir ihnen die Wahrheit sagen, wird höchstens eine Panik ausbrechen.“, erwiderte Thomas entschlossen.

„Aber wir müssen doch diesen Mörder finden! Er muss ja noch irgendwo im Schloss sein.“, gab der Direktor entgeistert zurück.

„Sicherlich. Allerdings sollten wir nicht versuchen Helden zu spielen. Es ist wohl das Beste, wenn wir sofort die Polizei und einen Leichentransport bestellen, damit die sich dessen annehmen können. Es wäre vorteilhaft, wenn die Polizei bereits morgen früh einträfe, sodass mit den Verhören begonnen werden kann. Wenn ein paar außenstehende Polizisten kommen würden, dann würde dies die Masse ein wenig beruhigen und ein wenig Professionalität in die Sache hineinbringen. Wenn wir Mamadou und ich die Ermittlungen führen würden, dann käme es wieder nur zu Anschuldigungen und die Stimmung würde weiter degradieren. Außerdem haben Außenstehende oft einen klareren Blick auf die Dinge.“, führte Thomas seine Idee weiter aus.

„Nun gut, wie Sie meinen. Der Mörder wird bei diesem Sturm ohnehin nicht ohne fremde Hilfe von der Insel fliehen können. Wenn wir die Polizei heimlich verständigen und die Anwesenden morgen vor vollendete Tatsachen stellen, dann kann der Täter auch nicht ausweichen oder sich darauf einstellen.“, murmelte der Direktor.

„Vielleicht rechnet der Täter aber auch genau damit, dass wir Hilfe von Außen anfordern. Die Tat sieht jedenfeils ausgefeilt und geplant aus und ist sicherlich nicht im Affekt oder aus einer Laune heraus entstanden.“, gab Mamadou zu bedenken und blickte Thomas in einer Mischung aus schüchternem Zweifel und einer größeren und düsteren Gewissheit an.

„Haben Sie irgendwelche Gifte im Haus? Vielleicht in einem alten Chemielabor oder in der Küche? Oder bei den Haifischbecken als Reinigungsmittel?“, wollte Thomas von Wohlfahrt wissen, der irritiert wirkte und empört nach Luft schnappte.

„Ich bitte Sie! Sehe ich denn wie ein Giftmischer aus? Meinem Wissen zufolge befinden sich keine solchen Giftstoffe auf meiner Insel. Außerdem hätten mein Butler oder ich sicherlich bemerkt, wenn einer der Gäste Zugang zu meinen Privaträumen gehabt hätte. Sicherlich finden sich giftige Reiningungsmittel im Schloss. Aber die riechen erstens so stark, dass Herr McCollaugh dies vor dem Spielen unweigerlich gemerkt und stutzig gemacht hätte und zum Anderen bringen solche Flüssigkeiten gewiss neimanden innerhalb von fünf Minuten um.“, rechtfertigte sich der Schlossherr voller Eifer.

„Das macht für mich Sinn. Das heißt also, dass der Täter das Gift bereits heute Morgen gezielt mit auf die Insel gebracht hat.“, analysierte Thomas bereits.

„Das größte Gepäck hatte jedenfalls Jeanette dabei. In ihren Schminkkoffern hätte sie ohnezweifel eine kleine Ampulle mit einem Giftstoff verstecken können.“, mutmaßte Mamadou laut.

Thomas zuckte unweigerlich zusammen und dachte an den höhnischen Kommentar des nun toten Schotten, der von der Französin das seltsame Fußballtrikot bekommen hatte. Er war sich sicher, dass es mit der Sache irgendetwas auf sich hatte. Doch der Polizist wollte sich dies zunächst nicht eingestehen und schüttelte entschlossen den Kopf. Dabei jagten Bilder seines nachmittäglichen Schäferstündchens mit der Französin durch seinen Kopf und er bekam ein ganz flaues Gefühl im Magen, dass er sich nicht so recht erklären konnte.

„Nein, Jeanette könnte keiner Fliege etwas zu Leide tun.“, bemerkte Thomas stockend, doch seine Überzeugung schwand dabei mehr und mehr. Hatte der tote Schotte die Französin am Nachmittag nicht klar und deutlich bedroht? Hatte Jeanette ihm danach einen bösen Streich spielen wollen, ihm das Trikot zukommen lassen und ihren nervigen und aufdringlichen Verehrer kalt egmacht? War die heiße Französin in Wirklichkeit eine klar berechnende Dame ohne Skrupel, die mit Leben und Tod spielte, wie sie auch mit dem männlichen Geschlecht spielte? Wollte Sie möglicherweise gar mit all ihren ehemaligen Verehrern nun so verfahren? Thomas bekam ein gänsehautartiges Schaudern und einen dicken Kloß im Hals. Wenn seine Gedankengänge auch nur ein Fünkchen Wahrheit beinhalteten, dann befand er sich so oder so in höchster Gefahr. Doch er wollte die Herausforderung annehmen, keine falschen Schlüsse ziehen und noch nichts überstürzen. Er nahm sich vor mit der Französin allein zu reden und sie unter die Lupe zu nehmen. Und er nahm sich vor, sich nicht von ihrem Aussehen täuschen und blenden zu lassen. Thomas seufzte. Er bezweifelte mit einem Mal, dass er über seinen eigenen Schatten springen konnte. Er sah der Realität ins Auge und wusste, dass er der jungen Frau hoffnungslos ergeben und unterlegen war. Zudem war er noch ein blutjunger Polizist ohne jede Erfahrung und nun kam direkt ein erster schwieriger Fall auf ihn zu, in einem Moment, als er nie damit gerechnet hätte und als er einfach nur Erholung und Ablenkung nötig eghabt hatte. Das nannte er Ironie des Schicksals. Er seufzte schwermütig auf und massierte sich die Schläfen. Viel zu viele Gedanken schossen ihm durch den Kopf und er verfolgte unkonzentriert das weitere Gespräch zwischen dem Wortführer Mamadou und dem Direktor.

„Wie dem auch sei. Wir sollten nicht voreilig urteilen und erwachsener agieren als der pöbelnde Mob es eben da draußen getan hat. Wir sollten zunächst den Dudelsack sicherstellen und an einem geschützten Ort verwahren, bevor der Täter Spuren verwischen kann.“, warf Mamadou noch ein.

„Ganz wie Sie meinen.“, antowrtete der Österreicher tonlos.

„Wir müssen vorsichtig agieren und dürfen uns jetzt keine Fehler erlauben. Die Kollegen von der Polizei sollten morgen früh alles so vorfinden, dass sie direkt ermitteln und analysieren können.“, bemerkte Mamdou weiter, doch sowohl der in Gedanken versunkene Thomas, als auch der lethargisch wirkende Schlossherr reagierten auf seine mahnenden Worte nicht mehr und wirkten von Sorgen und ängsten übermannt.

Der Direktor nickte schließlich missmutig und erwachte aus seiner Lethargie. Er nickte sich selbst und den beiden ehemaligen Schülern langsam zu.

„Ich werde die Polizei sofort verständigen.“erklärte er und ging entschlossen auf seinen Arbeitstisch zu, auf dem ein Telefon stand. Rasch und fast schon brutal entriss er den Hörer aus seiner Gabel und hielt ihn an sein rechtes Ohr. Er horchte kurz und legte den Hörer bereits nach wenigen Sekunden mit finsterer Miene weg. Bleich wandte er sich an die beiden anwesenden Gäste.

„Die Leitung ist tot.“, sagte er nur.

Mamadou reagierte als Erster auf die Nachricht, die sowohl ihn, als auch Thomas hart getroffen hatte und nervös schlucken ließ. Er ging um den Schreibtisch herum, wo er einige Kabel in Augenschein nahm, bis er in dem Wirrwarr mehrere Kabel entdeckte, die durchtrennt worden waren. Der Afrikaner stieß einen Fluch aus und wandte sich dem Direktor zu. Dieser versuchte derweil reaktionsschnell den Computer hochzufahren, doch auch dieser reagierte nicht und der Monitor blieb schwarz und leer.

„Jemand scheint an alles gedacht zu haben.“, erwiderte Thomas mit bedrückter Stimme und die drei Männer sahen sich verkniffen und nervös an.

„Haben Sie noch irgendwo anders ein Telefon oder einen Laptop?“, wollte Mamadou wissen und brach das bedrückende Schweigen.

„Einen Laptop haben wir hier auf dem Schloss nicht, so etwas würde hier schon aus künstlerischer Sicht nicht hinpassen. Solche Dinge finden sich an der Privatschule oder im Schließfach meines Ferienhauses. Deeshalb hatte ich auf den Einladungskarten ja auch betont, dass niemand ein Handy oder ähnliche Spielereien mitnehmen sollte. Es sollte eine Woche im Einklang mit der Natur, eine Woche der Selbstfindung und Reflektion werden. Das gilt auch für mich, denn es stehen schwierige Entscheidungen für mich bevor.“, bemerkte der Direktor ein wenig gereizt.

„Welche Art von Entscheidungen?“, meldete sich Thomas wieder fragend zu Wort und dachte unweigerlich an die Frau des Direktors und deren zugrunde gegangene Beziehung zu dem Österreicher. Hatte der selbsternannte Schlossherr möglicherweise vor seiner jungen Frau und ihrem schwedischen Liebhaber etwas anzutun? Hatte er Jeanette möglicherweise gar aus Gründen der Ablenkung ausgeschaltet oder weil sie etwas gewusst hatte? Thomas sponn sich immer abstrusere Gedanken zusammen und ließ seiner zügellosen Phantasie freien Lauf. Der Direktor reagierte indes nicht auf die Nachfrage.

„Mmein Butler hat noch ein Telefon in seinem persönlichen Schlafraum. Ich werde ihn gleich danach fragen. Mir fällt auch ein, dass es noch ein Funkgerät auf meiner Yacht gibt.“, überlegte der Direktor laut und rannte wieder unruhig umher.

„Das sind ja schon einmal zwei passable Möglichkeiten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Mörder daran gedacht hat.“, mutmaßte Mamadou und versuchte einen gewissen Zweckoptimismus zu verbreiten.

„Das mag sein, aber bei dem Wetter werden wir per Funk nur schwerlich durchkommen.“, entgegnete Thomas ihm und blickte durch das Fenster in die dunkle und stürmische Nacht. Die Regentropfen prasselten mit monotoner Wucht gegen die großen Scheiben und im Hintergrund sah man irgendwo über dem Meer ein nervöses Wetterleuchten.

„Es ist ein Versuch wert.“, entgegnete Mamadou ihm und es kehrte wieder ein bedrückendes Schweigen ein.

Thomas ließ sich die Ereignisse noch einmal durch den Kopf gehen, als ihm mit einem Mal etwas Anderes einfiel. Ein wenig zögerlich wandte er sich an den Direktor, der planlos durch sein Büro lief und die Ereignisse mit einer gewissen Unruhe verarbeiten zu schien.

„Hören Sie, kann es sein, dass es auf dieser Insel Wölfe gibt?“, fragte Thomas stockend.

Der Direktor lachte schallend auf, doch als er die ernsten Blicke seiner beiden Gäste sah, machte er einen perplexen Eindruck und ließ sich kopfschüttelnd auf den Stuhl hinter seinem Arbeitstisch fallen.

„Jetzt nehmen Sie mich aber auf den Arm.“, entgegnete er trocken, doch er schien selbst nicht mehr ganz davon überzeugt zu sein.

„Leider nicht. Sie erinnern sich doch daran, als wir beide aus dem Regen in die Eingangshalle gestürzt kamen.“, entgegnete Mamadou.

„Sicherlich doch.“, murmelte Doktor Wohlfahrt mit einem süffisanten Lächeln. Er schien seine alte Selbstsicherheit und überheblichkeit wiedererlang zu haben.

„Wir sind vorher einem Wolf über den Weg gelaufen. Er hält sich im Dickicht versteckt. Wir sind auf ihn aufmerksam geworden, da dieses Tier angeblich Gwang-jo Park attackiert hatte, der uns darauf aufmerksam machte.“, ergänzte Thomas.

„Das ist doch lachhaft. Dieser Koreaner wird sich mal wieder einen seiner fragwürdigen Scherze erlaubt haben. Die Insel ist ganz und gar unbewohnt von der Tierwelt, abgesehen von den Tieren, die ich persönlich halte und einigen Wühlmäusen oder Vögeln. Sie werden sich getäuscht und ein Phantom gesehen haben“, entgegnete der Schlossherr halb amüsiert, halb empört.

„Leider nicht.“, entgegnete Thomas kalt und ruhig.

„Ich bitte Sie! Warum sollte ich hier Wölfe halten und sie dann auf ahnungslose Gäste hetzen? Können Sie mir das plausibel erklären? Ich weiß zwar, dass gerade Sie mich für verschroben und unsympathisch halten, das merkte ich direkt, aber ich bin kein paranoider Sadist.“, erwiderte Wohlfahrt gereizt.

Thomas wollte ihm eine fiese Antwort geben, doch er biss sich auf die Lippen und schüttelte unbehaglich den Kopf, sodass seine Haarstränen ihm wieder ins Gesicht hingen. Genervt pustete er sie zur Seite.

„Vielleicht sind es ja gar nicht Sie, sondern jemand anders.“, gab Mamadou zu bedenken.

„Ich bitte Sie! Wenn irgendwer einen Wolf mit auf das Schiff genommen hätte, dann wäre dies nicht unbemerkt geblieben. Aber wer weiß, vielleicht hat ja jemand auf ganz raffinierte Weise das Tier in seiner Sporttasche versteckt und dann heimlich im Wald freigelassen.“, höhnte der Schlossherr und hatte seine arrogante Ader wiedergefunden, mit der er nun wieder seine Stärke demonstrieren wollte.

Thomas und Mamadou merkten, dass sie mit ihm nicht mehr diskutieren konnten und da ihnen selbst die Beweise und Lösungsvorschläge fehlten, ließen sie das Thema fortan außer Acht und forderten den Direktor stattdessen dazu auf das Telefon und den Funk zu überprüfen. Der Direktor stimmte zu, erhob sich und hob endlich auch die noch glimmende Zigarre auf, die er in einem edlen Aschenbecher ausdrückte.

Danach verließen sie gemeinsam das Arbeitszimmer und kehrten an den Tatort zurück.

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