• Hallo zusammen!

    Der letzte Tag meiner Reise fuhrte mich von Owen Sound nach Gatineau. Nachdem ich morgens noch Owen Sound und ein paar nahe liegenden Wasserfalle besichtigte, ergaben sich fur meine Ruckfahrt drei Moglichkeiten. Ich hatte erstens in den Suden Richtung Toronto und von dort uber den Highway 401 Richtung Ottawa fahren konnen. Allerdings ware dies ein leichter Umweg gewesen und vor allem hatte ich auf die diversen Baustellen und den grossen Verkehr um Toronto keine Lust. Die zweite Moglichkeit ware gewesen in den Norden zu fahren und uber den Algonquin Park im Bogen bis nach Ottawa zu gelangen. Auch dies ware ein leichter Umweg gewesen und zudem war ich diese Strecke erst im April komplett gefahren. Ich entschied mich also fur die dritte Option: quer durch die Pampa und das Zentrum Ontarios. Mein Weg fuhrte uber Barrie, Orillia, Minden, Bancroft und Renfrew bis zum Ottawa-Fluss, wo ich dann nach Quebec ubersetzen konnte. So sah ich auch auf dem letzten Tag meiner Reise noch einmal komplett neue Landschaften und schlug so zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Beste Momente des Tages:

    - Die Stadt Owen Sound hat mir sehr gut gefallen. Auch hier gab es eine Uferpromenade und ich sah viele Enten, Kanadaganse und sogar einen Fischotter.

    - Die Inglis Falls im Suden von Owen Sound waren einen kurzen Umweg wert und man konnte dort viel spazieren gehen. Die Beschilderung war allerdings suboptimal.

    - Besonders gut hat mir auf meiner Ruckfahrt der Ort Meaford an der Georgian Bay gefallen. Dort gab es einen schonen Park, mehrere kleine Strande und einen kleinen Hafen. Der Ort wirkte fur einen kurzen Sommerurlaub perfekt geeignet.

    - Die Fahrt durch die Walder im Zentrum Ontarios gefiel mir auch sehr gut. Besonders schon fand ich die Ortschaft Kinmount mit einer Wassermuhle, einem grossen Park und einem kleinen Staudamm (naturlich). Allerdings lernte ich die Stadt nur durch Zufall kennen, denn eigentlich hatte ich mich kurz zum ersten und letzten Mal auf meiner Reise verfahren und bin so etwa vierzig Kilometer umsonst gefahren.

    - Der Ubergang von Ontario nach Quebec in Portage-du-Fort hat mir besonders gut gefallen. Er fuhrte uber zahlreiche Inseln im Ottawa-Fluss und entlang einiger Staudamme (naturlich). So konnte ich auch ganz geschickt den Hauptstadtverkehr umfahren.

    Negative Punkte des Tages:

    - Kurz war meine Strecke nicht: Ich fuhr mittags in Owen Sound los und war mit einigen kleinen Stopps etwa gegen zehn Uhr abends in Gatineau. Am liebsten hatte ich noch einmal etwas fruher irgendwo eine Nacht Pause eingelegt, vielleicht in Bancroft.

    - Da ich noch nicht zu Abend gegessen hatte, fuhr ich in Gatineau noch kurz zu McDonald's, wo jede Menge larmende Jugendliche fur Unruhe sorgten. Da habe ich mich direkt wieder nach den Weiten der James Bay bei drei Grad Celsius gesehnt.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Dieses Foto zeigt das Tourismusburo in Owen Sound - naturlich mit angrenzendem Zugmuseum.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Dies ist der Blick auf einen Arm der Georgian Bay, der weit bis nach Owen Sound hineinreicht. Der Name der Stadt hat auch einen selten damlichen Hintergrund. Einer der ersten Siedler, die dieses Fleckchen Erde entdeckten, hiess mit Nachnamen Owen und als er in diese Bucht hineinfuhr, rief er aus Uberschwang laut die Namen seiner wichtigsten Familienmitglieder. Daraus entstand der Name Owen Sound. Gut, dass der Typ nicht Wladyslaw Sczepczinski oder Abdelkader Iqbalah hiess. Am Rand noch ein Tipp zu Kanadagansen: vor Menschen haben die keinerlei Angst, aber Hunde sind sehr effektiv und lassen die Vogel schnell ins Wasser fluchten.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Hier noch ein weiterer Blick auf den Arm der Georgian Bay, der weit bis in die Stadt Owen Sound hineinreicht.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Dies sind die Inglis Falls in Georgian Bluffs, unweit sudlich von Owen Sound. Trotz diverser Insekten und schlechten Beschilderungen war dieser Ort einen Umweg wert.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Hier sieht man das Rathaus von Meaford mitsamt Kriegsdenkmal.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Ebenfalls in Meaford sieht man Rapunzel auf dem Balkon dieses Hauses. Wer hatte das gedacht?

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    So sieht der Hafen von Meaford aus, wo man lange spazieren gehen konnte. Eigentlich wollte ich dort gar nicht anhalten, aber der Ort hat mir so gut gefallen, dass ich nicht einfach weiter fahren konnte.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Dies ist eine Aussicht auf den Simcoe Lake in Orillia - abgesehen von den Aussichten auf den See gab es in der Stadt aber nichts zu sehen.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Dieses Bild ziegt die Bibliothek von Norland, mitten im bewaldeten Zentrum Ontarios. Landschaftlich waren die Strecken sehr schon, schlangelten sich aber auch sehr und fuhrten uber viele Umwege.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Hier sieht man das Zentrum von Kinmouth, wo man auch sehr schon spazieren gehen konnte.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Ebefalls in Kinmouth befindey sich diese altertumliche Wassermuhle in einem schon agelegten Park am Burnt-Fluss.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Dies ist eine Kirche in Renfrew. Nach stundenlanger Fahrt durch die Walder Ontarios und relativ kleine Ortschaften wirkte dieser Ort fasst schon wie eine Ruckkehr in die Zivilisation.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Hier sieht man ein altertumliches Tourismusburo in Portage-du-Fort, direkt am Ottawa-Fluss am Grenzubergang zwischen Quebec und Ontario.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Hier folgt noch ein Bild vom Sonnenuntergang uber dem Ottawa-Fluss. Von hier aus musste ich noch gut siebzig Kilometer bis nach Hause fahren.

    Road Trip 2017: Owen Sound - Gatineau

    Nun folgt das allerletzte Foto meiner Reise: mein Nissan Sentra 2016 bei Sonnenuntergang vor einem Hinweisschild in Portage-du-Fort. Insgesamt bin ich wie bereits im letzten Jahr etwa 5000 Kilometer gefahren. Mein Auto liess sich richtig gut fahren und die Reifen haben sogar den derbsten Schotterpisten Paroli geboten und mich nirgendwo in der Wildnis stranden lassen.

    Hier folgen noch drei Erkenntnisse aus meiner Reise:

    - Jeder zweite Ort in Kanada hat einen Staudamm.

    - Jeder Ort in Ontario hat ein Kriegsdenkmal.

    - Jeder Ort in Ontario hat ein Zugmuseum.

    Zum kronenden Abschluss folgt noch eine Liste der Klangkorper, mit denen ich die kanadische Wildnis beschallt habe:

    Annihilator - Feast

    Avenged Sevenfold - The Stage

    Black Sabbath - The Complete Albums 1970 - 1978

    HammerFall - (r)Evolution

    Igorrr - Savage Sinusoid

    In Extremo - Sterneneisen Live

    Metallica - Liberté, Égalité, Fraternité, Metallica!

    Rammstein - Made in Germany

    Red Hot Chili Peppers - The Getaway 

    Spock's Beard - The First Twenty Years

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  • Howdy!

    Am zwolften Tag meiner Reise ging es von Sault-Sainte-Marie bis nach Owen Sound, was eine betrachtliche Entfernung ist. Ich fuhr bis nach South Bay Mouth mit dem Auto und setzte dann uber die Georgian Bay und den Superior Lake nach Tobermory mit einer Fahre uber und fuhr von dort aus noch mit dem Auto weiter in den Sudosten. Landschaftlich war dieser Teil meiner Reise besonders schon und das Wetter war an diesem Tag auch ausnahmslos hervorragend. Dennoch war ich insgesamt etwa neun Stunden unterwegs, was abends dann schon ein wenig schlaucht.

    Beste Momente des Tages:

    - Die Stadt Sault-Sainte-Marie hat es mir besonders angetan. Sie liegt idyllisch am Fluss Sainte-Marie, der die kanadische Stadt im Norden von der amerikanischen Stadt gleichen Namens im Suden trennt. Es gibt dort eine sehr schone Uferpromenade mit vielen Monumenten sowie auch einen Nationalpark. Allerdings war der ganze Uferbereich voll mit den Exkrementen diverser Kanadaganse.

    - Die Sankt-Joseph-Insel zwischen Sault-Sainte-Marie und South Bay Mouth war ebenfalls wunderschon. Leider hatte ich nicht mehr Zeit hier noch viel zu besichtigen, aber die Landschaften waren grossartig.

    - Auch die Manitoulin-Insel, die ich komplett durchfuhr, war landschaftlich sehr schon. Kleine Fischerdorfer wechselten sich hier mit Indianerreservaten ab und man hatte tolle Aussichten auf die Georgian Bay und den Superior Lake.

    - Die Schifffahrt von South Bay Mouth nach Tobermory dauerte knapp unter zwei Stunden und war sehr entspannend. Es tat gut sich an Deck zu sonnen, den Wind zu geniessen, die vielen Inseln zu bewundern, das Schiff zu erkundschaften und sein Auto einfach mal zwei Stunden stehen zu lassen.

    - Die Stadt Owen Sound hat mir ebenfalls recht gut gefallen. Sie liegt direkt in einer spitzen Bucht der Georgian Bay und auch hier gibt es einen Hafen, wo man stundenlang spazieren gehen kann. In Owen Sound sah ich auch einen gierigen Waschbaren, der mir beinahe vor das Auto gelaufen ware.

    Negative Punkte des Tages:

    - Die Distanzen unterschatzt man in Kanada immer wieder. Google Maps sagte mir, dass ich von Sault-Sainte-Marie bis nach South Bay Mouth etwa vier Stunden brauchen wurde. Als ich funf Stunden im Voraus los fuhr, um dann eine Stunde vor Abfahrt bei der Fahre zu sein, dachte ich mir, dass ich das locker schaffen wurde. Wenn man keine einzige Pause macht, keine einzige Baustelle erwischt, keine einzige rote Lampe sieht und immer dreissig Kilometer pro Stunde uber der Maximalgeschwindigkeit fahrt, dann kann man die Distanz in vier Stunden vielelicht so gerade eben schaffen. Da ich das nicht tat, wurde der letzte Teil der Fahrt zu einer ziemlichen Hetzerei. Ich kan zwar immer noch vierzig Minuten vor Abfahrt der Fahre an, aber meine Reservierung war da eigentlich nicht mehr gultig, da ich ja wenigstens eine Stunde vor Abfahrt dort ankommen sollte. Zum Gluck machte man fur mich eine Ausnahme und ich konnte dann doch noch problemlos die Fahre nehmen.

    - Der Highway von Tobermory nach Owen Sound ist fast nur eine gerade Linie und extrem einschlafernd, vor allem wenn man den ganzen Tag unterwegs war. Am Ende wollte ich nur noch irgendwo ankommen und in ein Bett fallen.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Dies ist ein Aussichtspunkt an der Uferpromenade von Sault-Sainte-Marie mit Blick Richtung Osten und auf die Innenstadt. Ich war irgendwie froh nicht auf der anderen Seite der Grenze zu sein. Wer braucht schon gross die USA, wenn man in Kanada so viel entdecken kann.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Die Glaspyramide ist das Spirits Rising Monument in Sault-Sainte-Marie und wirkt wie eine unfertige Kopie einer kleinen Pyramide vor dem Louvre. Trotzdem sah das Monument im Gesamtkontext ganz ansprechend aus.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Dies ist der Hafen von Sault-Sainte-Marie. Hier konnte man ein Schiff besichtigen, ins Tourismusburo gehen, sich vor einer Freilichtbuhne unter einem pyramidenartigen Zelt ausruhen oder diverse Statuen von Baren, Fischen und Ottern bewundern. Gelegenheiten fur ungewohnliche Schnappschusse gab es hier an jeder Ecke.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Dies ist eine Bucht des Sankt-Joseph-Kanals.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Diese Brucke fuhrt auf die idyllische Sankt-Joseph-Insel, die noch komplett zu Kanada gehort.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Hier ist eine Aussicht auf den Mississagi-Fluss zwischen Sault-Sainte-Marie und South Bay Mouth.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Diesen Leuchtturm und diese Hafenanlage gab es in South Bay Mouth zu sehen.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Hier kommt gerade die MS Chi-Cheemaun aus Tobermory an. Das Schiff wurde bereits 1974 fertig gestellt und bietet 638 Passagieren und 240 Autos Platz.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Dies ist noch einmal eine andere Perspektive des Hafen von South Bay Mouth bei der Abfahrt des Schiffes.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Dies ist eine der diversen Inseln zwischen der Georgian Bay und dem Rest des Superior Lakes. Hier kann man einen Leuchtturm erkennen. Fruher sind hier viele Schiffe auf Riffs gelaufen und gesunken.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Dies ist eine der zahlreichen unbewohnten Inseln der Georgian Bay, auf der man lediglich auf Insekten und Vogel treffen kann.

    Road Trip 2017: Sault-Sainte-Marie - Owen Sound

    Hier fahrt die MS Chi-Cheemaun gerade in South Bay Mouth ein. Es dauerte keine funf Minuten von der Ankunft im Hafen bis zum problemlosen Verlassen des Schiffs, obwohl ich das letzte Auto in meiner Schlange war - das nenne ich mal einen effizienten Service.

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  • Gruss Gott!

    Am elften Tag fuhr ich eine relativ kurze Strecke von etwa zweihundertfunfzig Kilometern fur kanadische Verhaltnisse. Die Strecke fuhrte mich von Wawa durch den Lake Superior Provincial Park bis nach Sault-Sainte-Marie an der amerikanischen Grenze. Das Wetter war bis zum spaten Nachmittag gut und danach eher regnerisch. Gegen acht Uhr abends habe ich bereits beim ersten Versuch ein sehr geraumiges Hotelzimmer gefunden.

    Beste Momente des Tages:

    - Der Lake Superior Provincial Parks ist einer der schonsten seiner Art in ganz Ontario und sogar Kanada. Bislang ist es wohl der Park, der mir in Kanada am besten gefallen hat. Ich habe an vier Orten gehalten: Old Woman Bay, Katherine Cove, Sand River Falls und Agawa Rock.

    - Am besten haben mir die indianischen Piktogramme am Agawa Rock gefallen. Dieser kurze Ausflug war geschichtlich, kulturell und landschaftlich hervorragend.

    - Abends machte ich einen kurzen Abstecher in die Batchawana Bay, wo ich im Salzburger Hof Schnitzel und Huhn in Cranberrysauce mit Spatzle in Champignonsauce essen konnte. Es hat mir hervorragend gemundet.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Dies ist der Hafen von Wawa am Wawa-See - ein verschlafenes, aber sympathisches Nest.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Diese Kanadagans beim Tourismusburo in Wawa hat den Highway 17 im Blick.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    In der Nahe von Wawa gab es auch diese schonen Wasserfalle. Spazieren gehen konnte man dort allerdings nicht sonderlich gut.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Blick auf die Old Woman Bay im nordlichen Teil des Lake Superior Provincial Parks.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Ein Blick auf Katherine Cove, wo ich eine kurze Badepause einlegte. Das Wasser des Superior Lakes war selbst fur meine Verhaltnisse eiskalt.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Dies ist der Sand River, der in den Superior Lake fliesst. Hier konnte man auch sehr gut spazieren gehen und diverse Fotos machen.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Auf dem Weg zum Agawa Rock gab es viele tiefe Schluchten und Spalten, die streckenweise vor Millionen von Jahren von Lawastromen geformt wurden.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Hier kann man sich am Agawa Rock heranhangeln. Sobald es dort nass ist, wird dies allerdings zu einem lebensgefahrlichen Unterfangen, wie diverse Warnschilder mitteilten. Zum Gluck war bei meinem Ausflug alles trocken und sicher.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Am Agawa Rock sah man diese und weitere indianische Piktogramme. Man kann hier gut ein Kanu mit Indianern, eine gigantische Luchs-Gottheit und zwei Schlangen erkennen.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Hier ist eine Aussicht auf den Lake Superior vom Agawa Rock aus gesehen.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Hier sieht man eine weitere abenteuerliche Schlucht in der Nahe des Agawa Rocks.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Entlang des Highway 17 gab es immer wieder Haltemoglichkeiten mit Blick auf den Superior Lake, so wie hier im Suden des Lake Superior Provincial Parks.

    Road Trip 2017: Wawa - Sault-Sainte-Marie

    Hier sieht man die Batchawana Bay direkt hinter dem Salzburger Hof, wo man sehr gut essen konnte.

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  • Salvete!

    Am zehnten Tag meiner Reise habe ich weit uber zweihundert Fotos geschossen, was davon zeugt, dass ich sehr viel gesehen und erlebt habe. Mein Weg fuhrte mich von Cochrane uber Smooth Rock Falls, Fauquier, Kapuskasing, Hearst, Hornepayne und White River bis nach Wawa. Ich habe also ganz schon viele Kilometer abgespurt und war erst gegen halb zehn Uhr abends in einem Motel.

    Beste Momente des Tages:

    - Das Eisbargehege in Cochrane war einen Besuch wert. Obendrauf gab es in der Anlage auch noch den Nachbau eines historischen Dorfes und ein Schneemobilmuseum. Krasse Kombination!

    - Smooth Rock Falls hat sich seinen Namen wirklich verdient. Ich hatte mich dort den ganzen Tag ausruhen konnen, so entspannend war es dort.

    - Kapuskasing hat mir auch gut gefallen und bot eine interessante Mischung aus Industriestadt, Naturlandschaften und Touristenattraktionen. Der Regisseur James Cameron (''The Terminator'', ''Aliens'', ''True Lies'', ''Titanic'', ''Avatar'') kommt aus Kapuskasing.

    - Der Highway 631 durch den Algoma District ist eine der schonsten Strecken, die ich je gefahren bin. Auf 167 Kilometern gibt es nur eine Kleinstadt und ansonsten Seen, Hugel und Flusse so weit das Auge reicht. Es ist sehr entspannend dort zu fahren.

    - White River ist die Geburtstag von Winnie the Pooh und es gab dort einige Hinweisschilder und Monumente zu dem Tier.

    - Das Motel in Wawa ist frisch renoviert, liegt sehr idyllisch und ist zudem preiswert. Da kann man nicht meckern.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Dies ist einer von drei mannlichen Eisbaren im Gehege von Cochrane. Zwei der Baren zeigten allerdings abnorme Verhaltensmuster und liefen minutenlang mit den exakt gleichen Bewegungsablaufen hin und her. Eine der Mitarbeiterinnen im Zoo meinte, dass dies in der Tat nicht normal sei und die Tiere wohl durch einige aktuelle Umstrukturierungen im Gehegebereich psychologische Probleme hatten.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    In der Nahe des Eisbarengeheges gab es auch den Nachbau eines Dorfes, das der Ortschaft Cochrane Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts nachempfunden ist. Dieses Gebaude zeigt den Bezug der Ortschaft zum Zugverkehr und der Hudson Bay Company.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Man konnte auch mit einer Bimmelbahn durch diesen nachgebauten Ort fahren. Zudem spielte dort durch Lautsprecher alte Musik von Perry Como, Dean Martin, Frank Sinatra und Konsorten. Diese Musik erinnert mich immer an alte Mafiafilme und die Jeepers Creepers Reihe. Coole Sache!

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Finde das Phantom im Spiegel (wie in Twin Peaks und Niceville) - Teil eins.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Finde das Phantom im Spiegel (oben im Frisorsalon und hier in einem Familienschlafzimmer) - Teil zwei.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Trapper sind besser als Tripper - so haben Jager und Fallensteller fruher in und um Cochrane gelebt.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Dies war der alteste und verhaltensmassig einzig normale Eisbar.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Das vierzehnjahrige Tier konnte gut schwimmen und tauchen.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Hier scharft sich der Eisbar seine Zahne. Ich sage mal lieber nicht, an was der Bar dort herumkaut. Wer es errat bekommt eine Flasche lauwarmes stilles Wasser aus der Plastikflasche oder darf sich alternativ eine Rede von Martin Schulz anhoren.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Hier gibt es noch ein Foto vom Schneemobilmuseum - da standen teilweise Gerate aus den dreissiger Jahren, was sehr interessant war.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Hier sieht man noch das Eingangsschild von Cochrane - stilecht mit Eisbar.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Dock und Brucke in Smooth Rock Falls, wo in der Tat alles gemutlich ablauft.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Hier sieht man das Zentrum von Fauquier - die meisten Orte sind ubrigens von frankophonen Farmern gegrundet worden und die meisten Orte sind dort immer noch zweisprachig.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Dies ist das Stadtzentrum von Kapuskasing - fur das Wort gibt es beim Scrabble viele Punkte.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Hier ist noch ein Kriegsmonument in Kapuskasing - so eines gibt es ubrigens in jeder noch so kleinen Ortschaft in Ontario. Kriegsveteranen werden dort ohnehin wie Adelige behandelt und verehrt.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Was ware eine kanadische Fotoserie ohne Staudamm? Hier ist der Staudamm von Kapuskasing - bitte sehr!

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Elche und Wolfe in Hearst - leider keine echten, aber sie sehen trotzdem ganz nett aus. 

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Dies ist der Nagagamisis-See am Rand des Highway 631 - dort war ich mal kurz schwimmen, denn bei 29 Grad Celsius bedurfte es einer Abkuhlung - Eisbaren und Elche machen das im Sommer ja auch nicht anders, also passt man sich der ortlichen Tierwelt an.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Hier sind man eine Barenstatue in Hornepayne - ansonsten gab es in diesem Ort auch rein gar nichts zu sehen.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Winnie-the-Pooh-Denkmal in White River - die echte Winnie (benannt nach der Stadt Winnipeg) war ein kleines Barenmadchen, was von einem britischen Soldaten, der in Winnipeg lebte, gekauft wurde. Als dieser spater in den ersten Weltkrieg zog, ubergab er das Tier dem Zoo von London, Ontario, wo der spatere Autor von Winnie the Pooh das Tier kennen und schatzen lernte.

    Road Trip 2017: Cochrane - Wawa

    Hier sind man eine Naturlandschaft in der Nahe von Wawa. Diese Aussicht hatte ich direkt vor meinem Motel. Zudem gab es ein verfallenes und aufgegebenes europaisches Restaurant und einen verrosteten Pick-Up im Wald in unmittelbarer Nahe. Es gibt immer etwas zu entdecken!

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  • Hallo zusammen!

    Der neunte Tag meiner Reise fuhrte mich per Zug von Cochrane bis an die James Bay in die Siedlung Moosonee. Die Zugfahrt dauert zwischen viereinhalb und funf Stunden. Das Wetter war grossartig, die Zugfahrt ebenfalls und es gab viel Natur zu sehen.

    Beste Momente des Tages:

    - Die Zugfahrt hat mir richtig gut gefallen.

    - Der Moose River in Moosonee ist sicherlich einer der schonsten Flusse Kanadas.

    - Es tat gut sein Auto mal einen Tag komplett stehen zu lassen.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Vor dem Bahnhof in Cochrane steht dieses Kunstwerk, was zum Namen des Zugverkehrs zwischen Cochrane und Moosonee passt: Polarbarexpress.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    So sah es am Bahnhof von Cochrane kurz vor der Abfahrt aus. Der Zug fuhr um Punkt neun Uhr los und war gegen zwei Uhr nachmittags in Moosonee. Die Ruckfahrt startete um funf Uhr nachmittags und um viertel vor zehn Uhr abends war ich dann wieder in Cochrane. Praktischerweise hatte ich ein Zimmer fur zwei Nachte im Banhofshotel, sodass ich morgens und abends nicht noch irgendwohin laufen oder fahren musste.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Solche Landschaften gab es zu Beginn der Zugfahrt im sudlichen Teil zu sehen: viele Wiesen, Tumpel, Sumpfe, Seen und Flusse mit viel Vegetation.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Je weiter es nordlich ging, desto karger wurde die Vegetation. Man sah hauptsachlich Fichten und Tannen und jede Menge Gewasser.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Den Otter Rapids Staudamm konnte man ebenfalls auf etwa halber Strecke vom Zug aus beobachten.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Das ist der Moose River, ein riesengrosser Fluss, der in die James Bay mundet - das Uberqueren der Zugbrucke dauerte allein knapp funf Minuten, weil der Fluss so riesig ist.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Hier sieht man das Willkommensschild sowie das Zugmuseum am Ortseingang von Moosonee, unweit des Bahnhofs gelegen. Ansonsten ist der Ort nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar und im Winter per Schneemobil uber eine improvisierte Strecke aus zugefrorenen Seen und Flussen.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    So sieht es innerhalb des Zugmuseums aus, wo auch ein wenig die Geschichte des Ortes erortert wurde, der als Stutzpunkt einer franzosischen Pelzhandelsfirma im Jahr 1903 gegrundet wurde.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Hier sieht man wieder den Moose River in Moosonee, wo viele Leute schwimmen gingen oder Boot, Jet Ski und Schiff fuhren bei sehr angenehmen funfundzwanzig Grad und Sonnenschein.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Dies ist die Kirche von Moosonee. Gegenuber lag ein kleiner Supermarkt, wo es auch einen Pizza Hut und einen Kentucky Fried Chicken gab. Allerdings gab es auf Grund von Lieferungsengpassen nur ganz wenige Menus und Fritten waren komplett aus. Ich ass daher am spaten Nachmittag zwei Sandwiches und trank dazu eine Cola.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Dieses Bild entstand auf der Zugfahrt zuruck nach Cochrane. Das gute Wetter hielt bis in die spaten Abendstunden an.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Hier sieht man einen weiteren der zahlreichen Flusse im Norden Ontarios. Zu dem Zeitpunkt ging die Sonne um kurz nach neun Uhr ganz langsam unter und ich befand mich etwa eine halbe Stunde von Cochrane entfernt.

    Road Trip 2017: Cochrane - Moosonee - Cochrane

    Dieser stillgelegte Zug steht direkt am Bahnhof von Cochrane. Die Ruckfahrt war ein wenig schneller als die Hinfahrt. Insgesamt hat die Zugfahrt viel Spass gemacht und war eine wunderbare Abwechslung zum vielen Autofahren.

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